Ätherische Öle und Zecken: Was ich beim Camping für meine Familie nutze
LESEDAUER: CA. 5 MINUTEN
Wir leben in Schleswig-Holstein, kurz vor der dänischen Grenze. Das bedeutet: viel Natur, viel Wind, viel draußen sein. Mit zwei Kindern (unsere Tochter ist acht, unser Sohn gerade vier geworden) verbringen wir einen großen Teil unserer Zeit im Freien. Im Garten, am Strand, im Wald. Und natürlich beim Camping.
Zecken gehören dazu. Das ist einfach so.
Früher, als unsere Tochter noch in einer Kindergarten-Waldgruppe war, hatte sie regelmäßig Zecken. Das war so normal wie Matschhosen und Waldgeruch. Seitdem ist sie älter geworden, wir sind etwas weniger in den typischen Zeckenhabitaten unterwegs. Und ich habe angefangen, mit ätherischen Ölen zu arbeiten.
Ob das der Grund ist, dass wir seitdem kaum noch welche finden? Ich weiß es ehrlich gesagt nicht mit Sicherheit. Aber ich erzähle dir heute, was ich mache und warum mir das gut gefällt.
Warum ich keine chemischen Produkte mehr verwenden möchte
Es gibt sie natürlich, die klassischen Mittelchen aus der Drogerie. Ich kenne sie, ich hab sie früher auch ab und zu genutzt.
Aber irgendwann habe ich dabei immer kein gutes Gefühl gehabt und habe angefangen, genauer hinzuschauen, was ich mir und meinen Kindern auf die Haut gebe. Gerade bei einem Kleinkind, das noch so eine zarte, aufnahmefähige Haut hat, war das für mich ein Punkt, an dem ich umdenken wollte.
Das heißt nicht, dass ich chemische Produkte verteufle. Jede sollte da selbst für sich entscheiden. Ich habe mich entschieden, es anders zu machen.
Was ich stattdessen nutze: TerraShield von doTERRA
Seit etwa zwei Jahren nutze ich TerraShield von doTERRA. Ich setze seit einigen Jahren fast ausschließlich auf doTERRA-Öle, weil mich ihre Qualität und Reinheit überzeugt haben. Gerade wenn ich Öle auf der Haut meiner Kinder anwende, ist mir das besonders wichtig.
TerraShield ist eine fertige Mischung, die speziell für den Outdoor-Bereich entwickelt wurde. Was drin steckt, finde ich wirklich durchdacht: Unter anderem Ylang Ylang, Zedernholz, Eukalyptus, Katzenminze, Zitroneneukalyptus. Alles Öle, die im Outdoor-Bereich traditionell eingesetzt werden und zusammen eine angenehme, nicht aufdringliche Duftnote ergeben.
Es riecht gut, fühlt sich auf der Haut angenehm an und kommt ohne Zusatzstoffe aus. Das ist für mich persönlich schon mal ein großer Unterschied zu dem, was ich vorher kannte.
Mein Roll-on: praktisch für unterwegs
Ich verwende TerraShield nicht als Spray, sondern als selbst gemischten Roll-on. Ich bin halt eine kleine Roll-on Tante geworden. Der Grund ist simpel: Roll-ons sind praktisch, sie verstopfen nicht, passen in jede Tasche und man kann sie schnell und gezielt auftragen. Besonders mit einem Kleinkind, das nicht gerne stillhält, ist das Gold wert.
Ich mische mir den Roll-on selbst und passe die Tropfenanzahl je nach Person an:
Für unseren Vierjährigen: deutlich weniger Tropfen, stark verdünnt mit fraktioniertem Kokosöl
Für unsere Achtjährige: etwas mehr, aber immer noch zurückhaltend
Für uns Erwachsene: die übliche Empfehlung für ätherische Öle auf der Haut
Hier noch ein wichtiger Hinweis: Nicht jedes ätherische Öl ist für die Hautanwendung geeignet. Achte immer darauf, dass das Öl, das du verwendest, ausdrücklich zur topischen Anwendung freigegeben ist, und verdünne es mit einem Trägeröl. Bei Kindern ist das besonders wichtig. Wenn du dir unsicher bist, frag gerne bei mir nach, das ist genau das, womit ich in meinen Öl-Workshops helfe.
Wo ich es auftrage
Ich trage den Roll-on vor dem Rausgehen auf:
Knöchel und Unterschenkel
Handgelenke und Unterarme
Nacken
Also überall da, wo Zecken typischerweise krabbeln oder sich festbeißen.
Abends im Diffuser: für entspannte Campingabende
Was viele nicht wissen: TerraShield lässt sich auch wunderbar im Diffuser verwenden. Wir stellen ihn abends vor den Camper, wenn wir draußen sitzen und die Kinder noch spielen. Das ist für mich eine der schönsten Anwendungen. Ganz ohne Auftragen, einfach nur genießen und dabei die Atmosphäre natürlich angenehm halten.
Was andere machen: ein kurzer Überblick
Ich kenne Einige, die sich ihre eigenen Mischungen auch aus Einzelölen zusammenstellen, zum Beispiel mit:
Lavendel: vielseitig einsetzbar und gut verträglich
Eukalyptus: frisch und intensiv im Duft
Lemongrass: eines der Öle, das im Outdoor-Bereich besonders häufig genannt wird (auch in einigen meiner Lieblings-DIY-Rezepte, weil es super wirkt und ich dazu diesen Geruch von Lemongrass liebe)
Zedernholz: erdig, warm und ebenfalls sehr beliebt für unterwegs
Diese Öle werden in verschiedenen Kombinationen als Spray oder Roll-on angewendet. Ich selbst bleibe in diesem Bereich bei TerraShield, weil es für mich einfach unkompliziert ist und ich es nicht jedes Mal neu zusammenstellen muss. Aber es ist schön zu wissen, dass es auch andere Wege gibt.
Wichtig dabei: Auch hier gilt, nur Öle verwenden, die für die Hautanwendung geeignet sind, und immer mit einem Trägeröl verdünnen.
Das Wichtigste: Abchecken bleibt Pflicht
Ich sage das ganz bewusst und ohne Wenn und Aber:
Ätherische Öle ersetzen das Abchecken nach dem Draußensein nicht.
Wir checken uns und die Kinder nach jedem Waldspaziergang, nach jedem langen Tag im hohen Gras, nach jedem Camping-Ausflug ab. Das ist keine Frage des Vertrauens in ätherische Öle, das ist einfach eine gute Gewohnheit, die jeder haben sollte, egal welche Produkte man nutzt.
Zecken können Krankheiten übertragen. Was ich hier teile, ist meine persönliche Alltagsroutine, kein medizinischer Rat und kein Versprechen.
Neugierig geworden?
Wenn du mehr darüber wissen möchtest, wie ich ätherische Öle im Familienalltag und beim Camping einsetze, inklusive meiner liebsten Diffuser-Rezepte für draußen, dann habe ich zwei Möglichkeiten für dich:
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Ich freue mich auf dich.
♥ Herzensgrüße Jana
