Erntemond im September: Warum jetzt der perfekte Moment ist, innezuhalten

LESEDAUER: CA. 5 MINUTEN

Am 26. September 2026 leuchtet der Erntemond über uns. Einer der kraftvollsten Vollmonde des Jahres und zufällig auch genau der richtige Zeitpunkt, um kurz anzuhalten und zurückzuschauen.

Nicht mit kritischem Blick. Sondern mit einem Blick voller Dankbarkeit.

Erntemond im September als Ritual in einer Zeremonie mit Kakao, Meditation und Yin Yoga.

Was ist der Erntemond?

Der Erntemond ist der Vollmond, der dem Herbstäquinoktium am nächsten liegt, also dem Moment, an dem Tag und Nacht gleich lang sind und der Sommer offiziell in den Herbst übergeht.

Seinen Namen trägt er aus einem sehr praktischen Grund: Er geht kurz nach Sonnenuntergang auf und taucht die Felder in helles Mondlicht. Früher nutzten Bauern genau dieses Licht, um auch abends noch die Ernte einzubringen. Es war die letzte große Erntezeit des Jahres.

Spirituell steht der Erntemond für Fülle, Dankbarkeit und den Abschluss eines Zyklus. Die Natur erntet, was sie gesät hat. Und wir dürfen dasselbe tun.

Was hat das mit dir zu tun?

Wir leben nicht mehr auf dem Feld. Aber wir säen trotzdem. Jeden Tag.

Wir säen Gedanken, Entscheidungen, neue Gewohnheiten. Wir starten Prozesse, beginnen Veränderungen, wagen Schritte. Manchmal merken wir gar nicht, was daraus gewachsen ist, weil wir schon längst beim nächsten Thema sind.

Der Erntemond lädt uns ein, innezuhalten und zu fragen: Was durfte in den letzten Monaten wachsen? Was habe ich erkannt, wenn ich ehrlich zurückschaue? Worauf kann ich stolz sein? Welche Fülle ist bereits da, die ich vielleicht noch gar nicht richtig gesehen habe?

Das sind keine großen Fragen. Es sind leise Fragen. Aber sie haben es in sich.

Warum der Vollmond dafür so kraftvoll ist

Vollmondphasen sind seit Jahrtausenden Zeiten der Reflexion, des Loslassens und der inneren Einkehr. Der Mond beleuchtet, was sonst im Verborgenen liegt, auch in uns.

Viele Menschen bemerken rund um den Vollmond, dass Emotionen stärker an die Oberfläche kommen, dass alte Muster klarer sichtbar werden, dass sich innere Prozesse beschleunigen. Das kann manchmal anstrengend sein. Aber es ist auch eine Einladung.

Gerade der Erntemond hat eine besondere Qualität: Er fordert uns nicht auf, neue Ziele zu setzen. Er sagt: Schau, was schon da ist. Würdige, was du geleistet hast. Sei dankbar für das, was gewachsen ist.

Ein einfaches Ritual für den Vollmondabend

Du brauchst keine Zeremonie, um diesen Abend bewusst zu gestalten. Manchmal reicht ein stiller Moment mit einer Tasse Tee und ein paar ehrlichen Fragen an dich selbst.

Schreib auf:

  • Was hat sich in den letzten Monaten verändert?

  • Wo bin ich gewachsen?

  • Was darf ich jetzt loslassen? (Eventuell auf eine einzelnes Blatt Papier schreiben.)

  • Wofür bin ich dankbar?

Und dann: Geh nach draußen. Schau in den Mond. Lass ihn auf dich wirken. Vielleicht nimmst du eine einzelnes Blatt Papier für das was du loslassen möchtest und verbrennst diesen Zettel auch noch in einem kleinen Feuerritual.

Möchtest du diesen Abend gemeinsam gestalten?

Am 26. September, direkt am Vollmondabend, lade ich zur Kakaozeremonie unter dem Erntemond ein.

Das Thema: Die Ernte deiner inneren Reise.

Was durfte die letzten Monate wachsen? Was hast du erkannt? Worauf kannst du stolz sein? Welche Fülle ist längst da, die du vielleicht noch übersiehst?

Wir verbinden an diesem Abend zeremoniellen Kakao, Yin Yoga und eine geführte Meditation rund um Dankbarkeit, Selbstanerkennung und das bewusste Würdigen deines Weges. Wer mag, kann danach noch draußen mondbaden, der Erntemond wird in dieser Nacht besonders hell leuchten.

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Ich freue mich auf dich.

♥ Herzensgrüße Jana

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