Ätherische Öle beim Camping: Meine natürliche Reiseapotheke für unterwegs
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Sobald die ersten warmen Tage kommen, zieht es uns wieder raus.
Am liebsten nach Dänemark, ans Meer und am noch besser an die Nordsee. Ich liebe einfach die Nordsee. Ich habe über ein Jahrzehnt auf Sylt gelebt und dieses Gefühl von Wind, Weite und Meer begleitet mich bis heute.
Wir sind zu viert unterwegs, mein Mann, unsere zwei Kinder und ich. Meist mit unserem Minicamper, unserem Caddy mit Campingboxx und manchmal auch mit Dachzelt. So hat jeder seinen Platz und trotzdem sind wir immer ganz nah beieinander.
Unsere Tage starten oft ruhig. Manchmal springen wir oder zumindest ich noch vor dem Frühstück ins Meer, je nach Wetter. Und dann sind wir einfach viel draußen. Am Strand, im Wald, unterwegs mit den Kindern.
Diese Wochenenden oder Urlaube bedeutet mir unglaublich viel.
Und deshalb ist mir auch wichtig, was wir dabeihaben.
Ich möchte es einfach halten, nicht zu viel mitnehmen, aber trotzdem für vieles eine Lösung haben. Gerade mit Kindern.
Ätherische Öle sind für mich genau das geworden. Eine kleine, natürliche Reiseapotheke, die wenig Platz braucht und uns in vielen Situationen begleitet.
Ich habe mich dabei bewusst für die ätherischen Öle von doTERRA entschieden, weil mich die Qualität und Reinheit überzeugt haben und ich sie deshalb auch im Alltag und unterwegs fast ausschließlich nutze.
Eine Frage, die mir dabei immer wieder gestellt wird, ist: Welche ätherischen Öle braucht man eigentlich wirklich beim Camping?
Genau das möchte ich dir hier zeigen.
Warum ätherische Öle für mich beim Camping dazugehören
Früher war ich da ehrlich gesagt noch viel einfacher unterwegs.
Ich hatte Lavendel dabei und eine Outdoor-Mischung, das war’s.
Und das hat auch gereicht.
Aber mit der Zeit habe ich gemerkt, wie viel mehr eigentlich möglich ist.
Wie oft man unterwegs kleine Situationen hat, wo man denkt: „Jetzt wäre es schön, etwas dabeizuhaben.“
Gerade beim Camping, wenn man viel draußen ist, mit Kindern unterwegs ist und nicht mal eben in die nächste Drogerie gehen kann, verändert sich der Blick darauf.
Für mich sind ätherische Öle deshalb nach und nach zu einer kleinen Reiseapotheke geworden.
Meine kleine Reiseapotheke beim Camping
Ich nehme längst nicht alles mit, was ich zu Hause habe.
Aber ein paar Öle sind immer dabei. Einfach, weil ich weiß, dass ich sie wirklich nutze.
Lavendel gehört für mich auf jeden Fall dazu. Der ist bei uns so ein bisschen für alles da. Wenn eines der Kinder sich stößt, wenn es irgendwo juckt oder wenn wir abends einfach runterkommen wollen.
Gerade abends im Camper hat sich ein selbstgemachtes Lavendel-Spray fürs Kopfkissen total bewährt. Das riecht nach „ankommen“, egal wo wir gerade stehen.
Pfefferminz ist bei uns schon ein kleines Ritual geworden. Wir trinken morgens immer Kakao und ein Tropfen Pfefferminz gehört einfach dazu. Diese Kombination liebe ich total.
Und gleichzeitig ist Pfefferminz auch so ein kleiner Helfer für zwischendurch. Wenn der Tag lang war oder man merkt, dass man gerade ein kleines Tief hat, dann einfach als Handinhalation ein paarmal tief einatmen und man fühlt sich sofort wieder klarer.
Teebaumöl ist für mich so ein stiller Begleiter. Nicht unbedingt das erste Öl, an das man denkt, aber ich habe es fast immer dabei.
Gerade abends nutze ich es für meine Haut, einfach als Teil meiner Routine. Ein Tropfen auf ein Wattepad, warmes Wasser dazu und damit das Gesicht reinigen.
Aber auch ein Bestandteil in meinem Roll-on gegen Mücken und nach einem Stich. Wenn du da tiefer einsteigen willst und ein Rezept möchtest, dann ließ gerne HIER.
Und genau das mag ich beim Camping: dass ich Dinge, die ich zu Hause mache, auch unterwegs beibehalten kann.
On Guard eine schützende Mischung ist bei uns ganz klar täglich mit dem Abend verbunden.
Die Kinder kennen das schon. Vor dem Schlafengehen kommt der Roll-on auf die Füße für das Immunsystem.
Aber es kann auch super zu einem Hygiene-Spray gemischt werden. Gerade auch bei Ausflügen super, wenn es dabei ist.
Und dann gibt es noch diese Momente, wenn man den ganzen Tag unterwegs war, viel gelaufen ist, vielleicht auch einfach mehr gemacht hat als sonst.
Da bin ich jedes Mal froh, wenn ich Deep Blue dabei habe. Ich mische es meist als Roll-on in Kinder und Erwachsenen-Dosierung. Es ist unglaublich wohltuend bei müder Muskulatur am Abend.
Für die Verdauung ist ZenGest für mich ein echtes Camping-Öl. Gerade im Urlaub isst man oft anders, vielleicht auch mehr oder ungewohnter. Und dann ist es einfach schön, etwas dabei zu haben, das unterstützt. Bei den Kindern nutze ich es gerne als Roll-on für den Bauch als kleine Bauchmassage am Abend oder zwischendurch. Wir Erwachsenen trinken auch ein bis zwei Tropfen schon zum Essen im Wasser.
Und für mich persönlich darf auch Weihrauch nicht fehlen. Vor allem morgens.
Wenn ich mir einen Moment für mich und meine Meditation nehme, vielleicht am Strand, vielleicht einfach nur kurz vor dem Camper, dann ist das für mich so ein Öl, das mich zu mir bringt.
Was ich bei Kindern beachte
Gerade mit Kindern gehe ich mit den ätherischen Ölen sehr bewusst ran. Ich schaue immer, dass ich eher milde Öle nutze, die für das Alter meiner Kinder geeignet sind und sie richtig verdünne.
Lavendel ist da oft mein erster Griff.
Und ich passe es ein bisschen an. Die Große kann schon etwas mehr nutzen, beim Kleinen bin ich einfach vorsichtiger.
Mir ist wichtig, dass es sich gut anfühlt und nicht zu viel ist.
Wie ich die Öle unterwegs nutze
Beim Camping muss es praktisch sein.
Ich arbeite viel mit Roll-ons, weil sie einfach schnell gehen und man nichts groß vorbereiten muss. Die wichtigsten Roll-ons stelle ich mir natürlich vor dem Camping her. Aber wenn im Notfall mal was leer ist, geht auch mal ein neutrales Pflanzenöl als Trägeröl.
Manche Dinge nutze ich auch pur für uns Erwachsene, aber insgesamt halte ich es eher einfach.
Was mir total hilft, sind kleine Routinen.
Abends On Guard auf die Fußsohlen, Lavendel-Spray fürs Kissen, Teebaumöl für mein Gesicht, morgens der Kakao mit Pfefferminz und meine Meditation mit Weihrauch.
Das gibt Struktur, auch wenn man unterwegs ist.
Wenn ich nur drei Öle mitnehmen dürfte
Das ist gar nicht so leicht aber viele Fragen immer, welches nun die wichtigsten Öle wären. Obwohl man das natürlich so pauschal nicht sagen kann und auch Situationsabhängig ist und welche “Familienmitglieder” dabei sind.
Aber ich glaube, ich würde mich entscheiden für Lavendel, On Guard und Deep Blue.
Weil ich damit einfach im Alltag am meisten abdecken kann.
Warum weniger oft mehr ist
Beim Camping habe ich für mich gemerkt, dass es gar nicht darum geht, möglichst viel dabeizuhaben.
Im Gegenteil. Je einfacher es ist, desto besser funktioniert es auch im Alltag.
Gerade mit Kindern.
Für mich hat sich gezeigt, dass ein paar ausgewählte Öle völlig ausreichen. Wenn man weiß, wofür man sie nutzt und sie wirklich in den Alltag integriert.
Und genau das ist für mich das Schöne daran.
Diese kleinen Fläschchen brauchen kaum Platz, gerade in der 5 ml Variante, begleiten uns aber durch so viele Situationen.
Ganz unaufgeregt und ohne, dass man lange überlegen muss.
Was mir „natürlich unterwegs sein“ bedeutet
Camping ist für mich viel mehr als nur unterwegs sein. Es ist Zeit mit meiner Familie. Zeit draußen. Zeit, in der alles ein bisschen langsamer wird. Zeit in der ich mich wieder mehr verbunden fühle mit der Natur.
Und gleichzeitig nehme ich Dinge mit, die mir auch zu Hause guttun.
Ein vertrauter Duft auf dem Kissen.
Ein kleiner Moment für mich am Morgen.
Eine einfache Routine am Abend.
Das gibt mir ein Gefühl von Ankommen, egal wo wir gerade sind.
Dein nächster Schritt
Wenn du merkst, dass dir das hier noch zu offen ist und du dir eher klare Mischungen mit konkreten Mengenangaben wünschst, dann habe ich dir meine liebsten Rezepte zusammengestellt.
Mit dabei sind einfache Anwendungen für unterwegs und auch Hinweise, wie du die Öle bei Kindern nutzen kannst.
So hast du direkt etwas an der Hand, ohne lange überlegen zu müssen.
Hier kannst du sie dir kostenlos herunterladen: DIY Campingrezepte mit ätherischen Ölen
