Zurück zu dir. Warum es gerade jetzt so wichtig ist, dir selbst wieder näher zu kommen

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Vielleicht kennst du dieses Gefühl gerade sehr gut. Dein Alltag läuft. Du erledigst, organisierst, kümmerst dich um alles und jeden. Nach außen funktioniert alles. Und trotzdem merkst du zwischendurch, dass du innerlich gar nicht mehr richtig hinterherkommst. Als würdest du deinem eigen Leben hinterherlaufen.

Die Gedanken sind schnell und oft auch ein bisschen durcheinander. Deine Aufmerksamkeit springt wie in einem Social Media Kanal die Kurzvideos von einem zum nächsten. Deine Fokus ist ganz schlecht. Davon sind die Tage voll. Und selbst wenn du dir eigentlich Zeit nehmen willst für dich, fällt es dir schwer, wirklich bei dir anzukommen.

Ich habe das gerade selbst so empfunden und je mehr ich drüber spreche, desto mehr erlebe das gerade bei vielen Menschen so ist. Ich fand gerade den Neumond in diesem April besonders durchwirbelnd.

Es ist, als würde sich alles mehr im Außen abspielen und gleichzeitig wird der Zugang nach innen leiser.

Wenn du nur noch funktionierst, fehlt dir nicht Disziplin, sondern Verbindung

In solchen Phasen denken viele, sie müssten sich einfach besser strukturieren oder endlich wieder eine feste Routine aufbauen. Aber ganz ehrlich: Darum geht es gerade oft gar nicht. Was fehlt, ist nicht noch mehr Kontrolle, noch mehr Taktung, noch mehr im Außen zu sein. Sondern, was wirklich fehlt ist die Verbindung zu dir selbst. Zu deinem Herzen, deinen Gefühlen, deiner Seele und deinem Körper. Um erstmal wieder zu spüren, was eigentlich wichtig ist. Um mal wie bei einem Zoom raufzuschauen, was wir eigentlich machen und wie sich das anfühlt. Ob das zu dir passt, was du machst oder du einfach nur machst, was du immer gemacht hast auch wenn es vielleicht Dinge sind, die dich gar nicht in Verbindung bringen oder in deine Freude.

Und genau da kann Meditation ansetzen. Natürlich nicht als weitere Aufgabe auf deiner Liste, sondern als bewusster Moment, in dem du aussteigst. Ein Moment, in dem du nichts leisten musst und einfach wieder bei dir ankommen darfst. Wo du fühlen darfst, was eigentlich so los ist bei dir.

Warum sich meine Meditationen gerade anders anfühlt

Ich habe meinen Meditationskurs in den letzten Wochen genau aus diesem Grund verändert. Früher ging es stärker darum, eine Morgenroutine aufzubauen, erstmal zum meditieren zu kommen sowie verschiedene Meditationstechniken zu lernen um das passende zu finden. Das hat für viele auch gut funktioniert. Aber im Moment fühlt sich etwas anderes stimmiger an. Es geht weniger darum, etwas durchzuziehen um Routinen zu entwickeln, es geht jetzt viel mehr darum dich wieder zu spüren.

Es geht darum mehr Ruhe in dein System zu bringen, dich innerlich zu regulieren und dir selbst wieder näher zu kommen. Einfach (wieder) um Verbindung zu dir.

Wie dich Düfte in der Meditation unterstützen können

Dabei haben mir die ätherischen Öle auch wieder sehr geholfen. Vielleicht hast du schon einmal erlebt, dass ein bestimmter Duft sofort etwas in dir verändert. Dass du ruhiger wirst. Tiefer atmest. Dich sicherer fühlst oder es dich an einen Ort, eine Person erinnert wie beispielsweise der Duft von wilder Orange mich immer in Urlaubsstimmung versetzt.

Genau das kannst du dir in der Meditation bewusst zunutze machen. Ätherische Öle wirken über den Geruchssinn direkt auf dein Nervensystem. Sie sind innerhalb weniger Sekunden schon in deinem limbischen System angekommen, wenn du sie einatmest. Sie können dir helfen, schneller aus dem Denken herauszukommen und mehr ins Spüren zu gehen.

Gerade wenn dein Kopf noch sehr aktiv ist, kann das eine enorme Unterstützung sein.

Wenige Öle reichen völlig aus

Du brauchst keine große Auswahl. Es geht nicht darum, möglichst viel zu haben, sondern bewusst zu wählen.

Für die Meditation haben sich vor allem diese Öle bewährt:

  • Lavendel – beruhigt und hilft dir, loszulassen

  • Weihrauch, die Königin der Öle und mein Lieblingsmeditationsöl – unterstützt dich dabei, tiefer nach innen zu gehen

  • Wildorange – bringt Leichtigkeit und öffnet dein Herz

  • Vetiver – erdet und stabilisiert

Du kannst dir entweder je nach Stimmung ein Öl aussuchen oder dich ganz bewusst für ein Öl entscheiden, das du regelmäßig nutzt.

Wenn du immer wieder denselben Duft verwendest, kann dein Körper ihn mit der Zeit direkt mit Ruhe und Meditation verbinden. Das macht es dir oft leichter, schneller in diesen Zustand zu kommen.

So kannst du die Öle sicher in deine Praxis integrieren

Wichtig ist, dass du achtsam damit umgehst. Nicht jedes ätherische Öl ist für jede Anwendung geeignet. Schau also lieber auf die Flasche deines Öls für welche Anwendung es geeignet ist und ob du es bei Anwendungen auf der Haut verdünnen solltest.

Für deine Meditation kannst du es dir einfach machen:

  • Gib einen Tropfen eines gut verträglichen Öls wie Lavendel oder Weihrauch direkt auf die Hände, forme eine Schale mit den Händen und atme den Duft ruhig ein

  • Alternativ kannst du das Öl leicht verdünnt auf Herzbereich oder Handgelenke auftragen oder die Kopfkrone geben

  • Auch Diffuser ist eine gute Möglichkeit um den Duft im Raum zu verteilen, gerade wenn du dir bei deinem Öl auch unsicher bist ob du es direkt auf der Haut anwenden darfst

  • Achte bei Zitrusölen wie Wildorange darauf, dass du sie nicht direkt vor intensiver Sonne auf die Haut gibst an Stellen, an die die Sonne kommt

Weniger ist hier mehr. Ätherische Öle sind ohnehin schon sehr intensiv.

Dein Einstieg muss nicht perfekt sein

Du brauchst keine perfekte Routine. Setz dich morgens oder zu einem anderen dir passenden Zeitpunkt einfach für ein paar Minuten hin. Schließe die Augen. Atme bewusst. Nimm wahr, was gerade da ist. Auch wenn es gerade am Anfang vielleicht eher laut ist in deinem Kopf.

Und wenn du magst, nutze einen Duft als Unterstützung.

Mehr braucht es am Anfang nicht.

Wenn du dir dabei Begleitung wünschst

Genau dafür habe ich meinen Meditationskurs neu ausgerichtet.

Es geht nicht mehr darum, etwas durchzuhalten oder „richtig“ zu machen.
Es geht darum, wieder bei dir anzukommen und dir selbst diesen Raum regelmäßig zu geben.

Wenn du dich danach sehnst, dich wieder mehr zu spüren und innerlich ruhiger zu werden, dann findest du hier alle Infos: Morgenritual für deine Seele

Und wenn wissen möchtest, welche Öle ich für meine Meditationen nutze, die auch auf der Haut anwendbar sind, oder du unsicher bist, welche Öle für dich passen, schreib mir gerne. Ich unterstütze dich dabei ganz individuell.

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