Besser schlafen bei Hitze: Mein Abendritual mit ätherischen Ölen
LESEDAUER: CA. 5 MINUTEN
Hinweis: Ich bin unabhängige Wellness-Botschafterin von doTERRA. Alle Inhalte zu ätherischen Ölen auf dieser Website sind persönliche Erfahrungsberichte. Weitere wichtige Hinweise zur Anwendung findest du in meinem [Disclaimer].
Es ist Ende Juli, 23 Uhr. Die Luft steht. Das Kissen ist warm, die Decke zu viel, und man liegt einfach da und wälzt sich von einer Seite auf die andere. Wer kennt das nicht? Gerade im Sommer, wenn es heiß ist.
Schlechter Schlaf bei Hitze ist eines der Dinge, die mich im Sommer am meisten nerven. Und gleichzeitig eines der Themen, bei denen ich im Laufe der Jahre wirklich gute Rituale entwickelt habe, die mir helfen. Sowohl zu Hause als auch im Camper.
Heute teile ich alles mit dir.
Warum schlafen bei Hitze so schwer fällt
Das hat einen ganz konkreten Grund: Unser Körper muss beim Einschlafen seine Kerntemperatur um etwa ein Grad senken. Genau das fällt ihm schwer, wenn es draußen und drinnen noch 28 Grad hat.
Als Ernährungswissenschaftlerin weiß ich, dass viele gut gemeinte Tipps dabei sogar das Gegenteil bewirken. Eiskalte Dusche? Klingt logisch, führt aber dazu, dass der Körper aktiv nachheizt, um die verlorene Wärme auszugleichen. Getränke mit vielen Eiswürfeln trinken? Selbes Prinzip.
Der Trick ist nicht, den Körper zu schocken, sondern ihn sanft beim Abkühlen zu unterstützen.
Mein Abendritual: drei Schritte, die wirklich helfen
Schritt 1: Der Diffuser
Etwa 10-30 Minuten bevor ich ins Bett gehe, stelle ich meinen Diffuser an. Meine liebste Mischung für heiße Nächte:
3 Tropfen Serenity + 3 Tropfen Adaptive
Serenity ist für mich die klassische erholsame Mischung als Einschlaf-Begleiter. Adaptive, eine beruhigende Mischung füge ich hinzu, weil nicht schlafen können an sich schon Stress bedeutet, und genau das ist der Bereich, in dem Adaptive so schön wirkt.
Wichtig beim Camping: Im Camper oder Zelt die Tropfenanzahl anpassen, da der Raum im Camper eventuell viel kleiner ist als dein Schlafzimmer zu Hause. Ein bis zwei Tropfen von jedem reichen dort vollkommen aus.
Schritt 2: Das Kissen
Hier habe ich zwei Möglichkeiten, je nach Stimmung:
Kissenspray mit Lavendel oder Serenity. Der Duft verteilt sich gleichmäßig und sanft über das ganze Kissen.
Oder, ein Tropfen direkt auf die Kissenecke geben. Das ist intensiver und direkter. Manchmal ist genau das, was ich brauche.
Beim Camping funktioniert beides wunderbar. Kein Strom, kein Diffuser? Kein Problem. Ein Wattepad mit einem Tropfen Lavendel oder Serenity & Adaptive neben das Kissen legen hilft auch.
Schritt 3: Der kühlende Abend-Roll-on
Das ist mein absoluter Geheimtipp und das Herzstück meines Abendrituals.
Rezept für 10 ml:
4 Tropfen Lavendel
3 Tropfen Pfefferminze
2 Tropfen Copaiba
Aufgefüllt mit fraktioniertem Kokosöl
Auftragen auf Nacken, Handgelenke und Fußsohlen.
Die Pfefferminze sorgt für den sofortigen Kühleffekt, Lavendel hilft beim Loslassen und Copaiba bringt noch einmal eine zusätzliche Tiefe der Entspannung.
Extra-Hack: Den Roll-on im den Kühlschrank aufbewahren. Der Kühleffekt wird dadurch nochmal deutlich verstärkt. Einfach, aber unglaublich angenehm.
Die Körper-Tipps dazu
Ätherische Öle allein machen schon einen Unterschied, aber in Kombination mit ein paar einfachen Körpertipps werden die Nächte wirklich besser.
Unterarme und Füße in lauwarmes Wasser tauchen. Nicht eisig kalt! Lauwarmes Wasser, also leicht unter Körpertemperatur, hilft dem Körper sanft beim Abkühlen, ohne dass er gegenreguliert und nachheizt. Das mache ich abends gerne direkt vor dem Schlafen.
Lauwarm duschen. Selbes Prinzip. Eine lauwarme Dusche öffnet die Hautporen und lässt Wärme entweichen. Eine kalte Dusche hingegen signalisiert dem Körper, sich zu wärmen. Beim Camping hast du vielleicht sogar die Möglichkeit statt dessen noch einmal kurz im Meer oder See zu baden. Aber nicht so lange, dass du so kalt wirst, dass der Körper wieder gegenregulieren muss. Eins meiner liebsten Abendrituale, wenn wir unterwegs sind!
Zimmer tagsüber abdunkeln. Die meiste Hitze kommt durch Sonnenlicht, das Wände und Böden aufheizt. Rollläden oder dunkle Vorhänge tagsüber geschlossen halten, genauso, wie die Fenster und Tür, erst abends wenn es draußen kühler wird als drinnen, gut durchlüften.
Als Ernährungswissenschaftlerin empfehle ich außerdem
Leicht essen abends. Schwere Mahlzeiten erhöhen den Stoffwechsel und stören den Schlaf. Gerne mindestens 2 Stunden vor dem Schlafen nicht mehr essen.
Besser kein Alkohol. Er lässt uns zwar schneller einschlafen, der Schlaf ist aber flacher und weniger erholsam.
Körperwarmes Wasser trinken. Klingt seltsam, macht aber Sinn: Kaltes Wasser zwingt den Körper dazu, Energie aufzuwenden, um es zu erwärmen. Dabei entsteht Wärme. Ein Glas Wasser bei etwa 37 Grad ist im Sommer die bessere Wahl. Außerdem perfekt um es mit einem Tropfen ätherischen Öl zu versetzen z.B. mit Lemon oder Wild Orange. (Achte aber immer bei der Verwendung von ätherischen Ölen darauf, dass diese auch zur inneren Einnahme geeignet sind. Da Wasser und Öl sich nicht mischen am besten immer erst den Tropfen Öl ins Glas und danach erst das Wasser zugeben, sonst schwimmt das Öl oben auf.)
Beim Camping: So schläft man auch im Zelt gut
Im Zelt oder Camper ist schlafen bei Hitze nochmal eine eigene Herausforderung. Ein paar Tipps, die uns geholfen haben:
Zelt clever aufstellen. Bedenke, wo die Sonne morgens aufgeht. Ein Zelt, das schon ab 6 Uhr in der prallen Sonne steht, heizt sich rasend schnell auf. Falls möglich, das Auto als Schattenspender positionieren.
Belüftung abends nutzen. Sobald die Außentemperatur unter die Innentemperatur sinkt, alle Öffnungen und Fenster aufmachen und durchlüften.
Ohne Strom diffusen. Wattepad mit Lavendel neben das Kissen, Kissenspray oder der gekühlte Roll-on aus der Kühlbox. Das alles funktioniert ohne Steckdose wunderbar.
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Ich wünsche dir erholsame, kühle Nächte. 🌙
♥ Herzensgrüße Jana
Besser Schlafen, wenn es heiß ist: Tipps mit ätherischen Ölen
